Gründung der Spar- und Darlehenskasse Rettigheim

1911


Anfang des letzten Jahrhunderts war die Not des "kleinen Mannes" zum Teil erheblich. Um diese Not auf wirtschaftlichem Gebiet zu meistern und die Lebensverhältnisse zu verbessern wurde am 5. März 1911 eine Genossenschaft unter der Bezeichnung "Ländliche Spar- und Darlehenskasse e.G.m.u.H. (eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht) Rettigheim" gegründet. Als Werbemotto wurde gewählt "Das Geld des Dorfes dem Dorfe - Gemeinnutz geht vor Eigennutz". Am Tag der Gründung traten 44 Männer als Mitglied bei. Eine Woche danach waren es schon 66. Bis zum Jahresende stieg die Zahl auf 86. Es dauerte drei Jahre, bis die erste Frau als Mitglied Nr. 105 registriert wurde.

Einhundert Marknote
Gültiges Zahlungsmittel des Reichsbankdirektoriums
Eintausend Marknote
Auch die Eintausend Marknote ist bei der Gründung der Spar- und Darlehenskasse Rettigheim ein gültiges Zahlungsmittel

Fusion zur Raiffeisenbank Rettigheim-Malschenberg eG

1965

Die Raiffeisenbank Rettigheim-Malschenberg eG ging aus dem Zusammenschluss von vier selbstständigen Genossenschaften hervor: der Spar- und Darlehenskasse Rettigheim (gegründet 1911), der Spar- und Darlehenskasse Malschenberg (gegründet 1904), der Landwirtschaftlichen Ein- und Verkaufsgenossenschaft Rettigheim (gegründet 1919) und der Landwirtschaftlichen Ein- und Verkaufsgenossenschaft Malschenberg (gegründet 1919)

Umfirmierung in Volksbank Rettigheim-Malschenberg eG

1978

Durch Beschluss der Generalversammlung lautet die neue Firmierung Volksbank Rettigheim-Malschenberg eG.

Neubau des Bankgebäudes in Rettigheim

1992

Bereits im Jahr 1987 fand ein Innenumbau statt. Durch die positive Entwicklung der Bank waren die Bankräume aber schon wieder zu klein. Aus diesem Grund wurde im Jahr 1992 das an das bisherige Bankgebäude angrenzende landwirtschaftliche Lagerhaus abgerissen und 1992/1993 an dessen Stelle das neue Bankgebäude erbaut.

Fusion mit der Volksbank für das Angelbachtal

1999

Im Jahr 1999 fusionierte die Volksbank Rettigheim-Malschenberg eG, Mühlhausen mit der Volksbank für das Angelbachtal eG, Rauenberg.

Fusion mit der Volksbank für das Angelbachtal

1999

Im Jahr 1999 fusionierte die Volksbank Rettigheim-Malschenberg eG, Mühlhausen mit der Volksbank für das Angelbachtal eG, Rauenberg.

Entwicklung des Bankgebäudes in Rettigheim

2010

Nach der Fusion mit der Volksbank für das Angelbachtal eG im Jahr 1999 wurde die ältere Gebäudehälfte - bis auf wenige Räume im Erdgeschoss - nicht mehr genutzt. Auch nach der Fusion mit der Volksbank Wiesloch fand sich keine Verwendung für das ältere Gebäude. Erst 2010 - nach der Fusion der Volksbank Wiesloch eG mit der Volksbank Kraichgau eG zur neuen Volksbank Kraichgau Wiesloch - Sinsheim eG - erwachte es zu neuem Leben. Nach einem Komplettumbau der Bankräumlichkeiten sind heute neben der Filiale auch das KundenServiceCenter, das MarktServiceCenter und die Qualitätssicherung dort untergebracht. 

Fusion mit der Volksbank Wiesloch

2008

Im Jahr 2008 fusionierte die Volksbank für das Angelbachtal eG, Rauenberg mit der Volksbank Wiesloch eG, Wiesloch.

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